Alternativ-Begriffe: Rampensau, Social Media-Prof, Trendsurfer, Agenda-Surfer.

Sein Silo: Social-Media-Department.

Seine Ziele/KPIs: Reichweite und Engagement generieren.

Seine potenziellen Stärken: Schnell sichtbare Erfolge und Anerkennung erreichen.

Seine potenziellen Schwächen: Wenig nachhaltig, auf Social Media begrenzt, selten unique und daher austauschbar. Wenn Substanz fehlt, besteht die Gefahr, als “Blender” wahrgenommen zu werden.

Seine Kanäle:
Owned Media: Social Media.
Earned Media: Twitter Trends etc.

Methoden: Selfies, kreatives Bewegtbild, lustige Memes, Selfies, ausdrucksstarke Texte, starke Headlines, super Fotos, Selfies. Unbedingt aktuellen Buzz aufgreifen. Und Selfies posten. Alles, was “knallt” und hip ist. Da dürfen natürlich auch Virtual Reality, Selfies, Augmented Reality, Mixed Reality, Artificial Intelligence nicht fehlen.

Hilfstools: Canva, Social Listening für Buzz, BuzzSumo.

Der Teamplayer: Aufmerksamkeit und Engagement sind wichtig, sind aber natürlich nicht alles. Wähle noch sorgfältiger aus, was Du postest, damit dein Content besser zu einer zentralen Story passt. So bekommt dein Unternehmen ein starkes Profil. Und bring Substanz in deine Themen. Suche dafür die engere Zusammenarbeit mit den Kollegen aus PR oder Corporate Publishing.

Und persönlich? Das „Hauptsache bunt, laut, viral und trendy“ dieses Kollegen geht so ziemlich allen anderen Content-Marleting-Kollegen gehörig auf den Wecker. Sie vermissen so ziemlich alles an seinem Content, was ihnen selbst wichtig ist – alles, wofür sie selbst stehen. Und umgekehrt ist der Social-Media-Prof davon überzeugt, dass seine Kollegen doch alle keine Ahnung davon haben, was da draußen in den Social Media wichtig ist. Außer ihm weiß doch keiner, wie das geht, da für Aufmerksamkeit zu sorgen. Die hohe Kunst nun ist, vom Trendsurfer zum Trendsetter zu werden. Geballte Expertise viral gehen zu lassen. Authentisches kreativ und social-media-passig zu kommunizieren. Und das funktioniert ganz sicher nur – Ihr ahnt es schon – im Team.

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