Nut­zungs­be­din­gun­gen

§ 1 Gel­tung die­ser Nut­zungs­be­din­gun­gen „Scom­pler“

Die­se Nut­zungs­be­din­gun­gen der Scom­pler GmbH, Rabl­str. 37, 81669 Mün­chen („Anbie­ter oder „Scom­pler GmbH“) regeln die ent­gelt­li­che Nut­zung der Soft­ware „Scom­pler“ über das Inter­net („Dienst“ oder „Scom­pler“). Scom­pler ist ein Con­tent-Mar­ke­ting-Tool, mit dem der Kun­de den gesam­ten Pro­zess des stra­te­gi­schen Con­tent Mar­ke­tings von der Stra­te­gie-Erstel­lung über das The­men-Manage­ment und die Redak­ti­ons­pla­nung bis hin zum Publi­shing und der Ana­ly­se mana­gen kann.

Für das Ver­trags­ver­hält­nis über die Nut­zung des Diens­tes gel­ten aus­schließ­lich die­se Nut­zungs­be­din­gun­gen in ihrer bei der jewei­li­gen Auf­trags­er­tei­lung gel­ten­den Fas­sung, soweit die Ver­trags­part­ner nicht schrift­lich etwas Ande­res ver­ein­ba­ren. All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen oder Ver­trags­be­din­gun­gen des Kun­den wer­den nur Ver­trags­in­halt, wenn der Anbie­ter dem aus­drück­lich schrift­lich zustimmt.

§ 2 Ver­trags­schluss

Ein Ver­trag über die Nut­zung von Scom­pler kommt in der Regel dadurch zustan­de, dass

  1. der Kun­de dem Anbie­ter ein Ange­bot macht durch Aus­fül­len der Anmel­de­mas­ke auf der Inter­net­sei­te scompler.com, unter Zustim­mung zu die­sen Nut­zungs­be­din­gun­gen, und Über­sen­dung die­ser Infor­ma­tio­nen durch Kli­cken des But­tons „Sen­den“ an den Anbie­ter und
  2. der Anbie­ter die­ses Ange­bot des Kun­den per E‑Mail aus­drück­lich annimmt oder den Zugang des Kun­den zum Dienst frei­schal­tet.

Der Kun­de erhält nach dem Absen­den sei­ner Anmel­dung gemäß Ziff. 2.1 a) eine auto­ma­tisch erstell­te Bestä­ti­gungs-E-Mail von der Scom­pler GmbH über den Erhalt der Anmel­dung. Die­se auto­ma­ti­sier­te E‑Mail ist kei­ne Annah­me des Ange­bo­tes des Kun­den und löst kei­ne Rechts­fol­gen aus.

§ 3 Nut­zung von Scom­pler

Der Kun­de nutzt den Dienst über die in der Leis­tungs­be­schrei­bung genann­ten Inter­net­brow­ser. Der Anbie­ter stellt den Dienst bis zu dem Inter­net­an­schluss des Rechen­zen­trums, in dem der Dienst betrie­ben wird, bereit („Über­ga­be­punkt“). Für die Inter­net­ver­bin­dung vom Über­ga­be­punkt zum Kun­den ist der Kun­de ver­ant­wort­lich. Der Kun­de kann den Dienst nur nut­zen, wenn er über eine aus­rei­chend leis­tungs­fä­hi­ge Inter­net­ver­bin­dung ver­fügt. Die erfor­der­li­che Band­brei­te hängt von der Inten­si­tät der Nut­zung und der Daten­men­ge des Kun­den ab.

Der Kun­de darf den Dienst gleich­zei­tig auf bis zu der bei der Anmel­dung genann­ten oder nach­träg­lich ange­pass­ten Anzahl von Arbeits­plät­zen nut­zen. Über­schrei­tet der Kun­de die­se zuläs­si­ge Anzahl, hat er eine zusätz­li­che Ver­gü­tung gemäß dem jeweils aktu­el­len Ein­zel­preis einer Nut­zer­li­zenz zu ent­rich­ten. Der Kun­de kann zusätz­li­che Nut­zungs­rech­te jeder­zeit gegen eine zusätz­li­che Ver­gü­tung erwer­ben. Die zusätz­li­che Ver­gü­tung rich­tet sich nach dem jeweils aktu­el­len Ein­zel­preis einer Nut­zer­li­zenz, nach­les­bar auf scompler.com.

Scom­pler bie­tet dem Kun­den die Mög­lich­keit, auf dem für ihn vom Anbie­ter ein­ge­rich­te­ten Spei­cher­platz Daten abzu­le­gen, auf die er über den Dienst zugrei­fen kann. Die Anzahl und die Grö­ße der Daten rich­tet sich nach dem Fair-Use Prin­zip. Bei exzes­si­ver Nut­zung, ins­be­son­de­re durch Video­da­tei­en, ist der Anbie­ter berech­tigt, die Spei­cher­nut­zung ein­zu­schrän­ken oder eine markt­ge­rech­te Zusatz­ver­gü­tung zu ver­lan­gen.

Der Kun­de darf nur zuläs­si­ge Daten auf dem Spei­cher­platz able­gen (vgl. Ziff. 9.1).

Der Dienst ist min­des­tens zu 99,5 % im Kalen­der­mo­nats­mit­tel ver­füg­bar („Ver­füg­bar­keit“). Die Ver­füg­bar­keit gilt für den Dienst im Gesam­ten, nicht für ein­zel­ne Funk­tio­nen. Höhe­re Ver­füg­bar­kei­ten sind gegen Abschluss geson­der­ter, SLAs („Ser­vice Level Agree­ment“) gegen Ver­gü­tung mög­lich. Wer­den War­tungs­ar­bei­ten erfor­der­lich und steht der Dienst des­we­gen nicht zur Ver­fü­gung, wird Scom­pler den Kun­den hier­über nach Mög­lich­keit min­des­tens 48 Stun­den vor­her infor­mie­ren. Die War­tungs­ar­bei­ten wer­den in der Regel zwi­schen 0 Uhr und 4 Uhr durch­ge­führt. Aus­fäl­le des Diens­tes auf­grund von War­tungs­ar­bei­ten wer­den nicht auf die Ver­füg­bar­keit ange­rech­net, sofern die­se nicht zwei Stun­den im Monat über­schrei­ten. 

§ 4 Lauf­zeit und Kün­di­gung

Soweit nicht ver­trag­lich anders ver­ein­bart, ist ein Ver­trag über die Nut­zung von Scom­pler („Nut­zungs­ver­trag“) täg­lich künd­bar.

Teil­kün­di­gun­gen für ein­zel­ne User sind jeder­zeit mög­lich.

Das Recht zur Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund bleibt unbe­rührt. Ein wich­ti­ger Grund besteht für die Scom­pler GmbH ins­be­son­de­re in fol­gen­den Fäl­len:

  1. Der Kun­de befin­det sich mit der Ver­gü­tung für mehr als zwei Mona­te in Zah­lungs­ver­zug.
  2. Der Kun­de ver­stößt nicht nur uner­heb­lich gegen die ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen, ins­be­son­de­re die­se Nut­zungs­be­din­gun­gen, und stellt den Ver­stoß auf eine Abmah­nung der Scom­pler GmbH hin nicht inner­halb ange­mes­se­ner Frist ab.

Kün­digt der Anbie­ter wegen einer Pflicht­ver­let­zung des Kun­den aus wich­ti­gem Grund, behält er als Min­dest­scha­den den Anspruch auf die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung bis zu dem Zeit­punkt, zu dem der Kun­de hät­te ordent­lich kün­di­gen kön­nen, abzüg­lich der von der Scom­pler GmbH auf­grund der Kün­di­gung erspar­ten Auf­wen­dun­gen. Dies gilt nicht, wenn der Kun­de die Pflicht­ver­let­zung nicht zu ver­tre­ten hat. Von der Ver­gü­tung bringt die Scom­pler GmbH grund­sätz­lich eine Pau­scha­le in Höhe von 10% des geschul­de­ten Betra­ges für erspar­te Auf­wen­dun­gen in Abzug. Dem Kun­den ist der Nach­weis gestat­tet, die Erspar­nis sei höher als 10%.

Kün­di­gungs­er­klä­run­gen bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form.

Nach Ende der Lauf­zeit ist ein Zugriff auf den Dienst nicht mehr mög­lich. Für die vom Kun­den erstell­ten Daten gilt § 10.

§ 5 Ver­gü­tung, Zah­lung

Der Anbie­ter stellt die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung grund­sätz­lich monat­lich rück­wir­kend in Rech­nung.

Die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung ist inner­halb von 30 Tagen ab Rech­nungs­stel­lung zu zah­len.

Die Scom­pler GmbH ist berech­tigt, die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung ein­mal pro Kalen­der­jahr um maxi­mal 5 % anzu­he­ben. Es gel­ten fol­gen­de Regeln:

  1. Die Scom­pler GmbH kün­digt dem Kun­den eine Preis­än­de­rung 6 Mona­te im Vor­aus schrift­lich an. Die Preis­än­de­rung gilt als ver­ein­bart, wenn der Kun­de nicht inner­halb von vier Wochen nach Zugang der Ankün­di­gung schrift­lich wider­spricht.
  2. Wider­spricht der Kun­de, kann die Scom­pler GmbH den Nut­zungs­ver­trag vor­zei­tig mit einer Frist von 3 Mona­ten kün­di­gen, und zwar auf den Zeit­punkt, zu dem die Preis­än­de­rung gemäß lit. a) wirk­sam wür­de. Die Kün­di­gungs­er­klä­rung bedarf zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form.
  3. Die Scom­pler GmbH weist den Kun­den in der Ankün­di­gung gemäß lit. a) auf die Wider­spruchs­frist und auf die Rechts­fol­gen ihrer Ver­säu­mung geson­dert hin.

Nutzt der Kun­de den Dienst auf einer grö­ße­ren Zahl an Arbeits­plät­zen gleich­zei­tig, als im Bestell­for­mu­lar genannt, ist der Kun­de dazu ver­pflich­tet, eine ent­spre­chen­de Nut­zungs­be­rech­ti­gung für die­se wei­te­ren Arbeits­plät­ze auf Grund­la­ge der jeweils aktu­el­len Preis­lis­te der Scom­pler GmbH zu erwer­ben.

§ 6 Rech­te Drit­ter

Der Anbie­ter gewähr­leis­tet, dass der ver­ein­ba­rungs­ge­mä­ßen Nut­zung des Diens­tes durch den Kun­den kei­ne Rech­te Drit­ter ent­ge­gen­ste­hen. Bei Rech­ten Drit­ter leis­tet der Anbie­ter dadurch Gewähr, dass sie dem Kun­den nach Wahl von Scom­pler eine recht­lich ein­wand­freie Nut­zungs­mög­lich­keit an dem Dienst oder an gleich­wer­ti­gen Leis­tun­gen ver­schafft.

Der Kun­de unter­rich­tet den Anbie­ter unver­züg­lich schrift­lich, falls Drit­te Rech­te (z. B. Urhe­ber- oder Patent­rech­te) an dem Dienst gel­tend machen. Der Kun­de ermäch­tigt die Scom­pler GmbH, die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Drit­ten allein zu füh­ren. Solan­ge die Scom­pler GmbH von die­ser Ermäch­ti­gung Gebrauch macht, darf der Kun­de die Ansprü­che des Drit­ten nicht ohne Zustim­mung der Scom­pler GmbH aner­ken­nen; die Scom­pler GmbH wehrt dann die Ansprü­che des Drit­ten auf eige­ne Kos­ten ab und stellt den Kun­den von allen mit der Abwehr die­ser Ansprü­che ver­bun­de­nen Kos­ten frei, soweit die­se nicht auf pflicht­wid­ri­gem Ver­hal­ten des Kun­den (z.B. der ver­trags­wid­ri­gen Nut­zung des Diens­tes) beru­hen. Der Kun­de unter­stützt Scom­pler bei der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Drit­ten. Er stellt ins­be­son­de­re schrift­lich die not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen sowie rele­van­te Unter­la­gen zur Ver­fü­gung und beant­wor­tet Fra­gen von Scom­pler.

Der Anbie­ter haf­tet nicht für die Ver­let­zung von Rech­ten Drit­ter, die durch eine nicht ver­ein­ba­rungs­ge­mä­ße Nut­zung des Diens­tes, eine Nut­zung außer­halb des bestim­mungs­ge­mä­ßen Ein­satz­be­reichs oder eine Nut­zung in Kom­bi­na­ti­on mit nicht vom Anbie­ter aus­drück­lich emp­foh­le­nen Kom­po­nen­ten (z.B. Hard- und Soft­ware) durch den Kun­den ent­steht.

§ 7 Gewähr­leis­tung, Haf­tung

Der Anbie­ter haf­tet für Feh­ler des Diens­tes, die bei des­sen Bereit­stel­lung bereits vor­han­den sind, nur, wenn der Anbie­ter die­se zu ver­tre­ten hat.

Der Kun­de bleibt bei Män­geln oder Stö­run­gen zur Zah­lung der ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung zunächst ver­pflich­tet. Das Recht des Kun­den, bei Män­geln die Ver­gü­tung nach den Grund­sät­zen der unge­recht­fer­tig­ten Berei­che­rung ganz oder teil­wei­se zurück­zu­for­dern, bleibt hier­von unbe­rührt.

Der Anbie­ter leis­tet Scha­dens­er­satz und Ersatz ver­geb­li­cher Auf­wen­dun­gen, gleich aus wel­chem Rechts­grund, nur in fol­gen­dem Umfang:

  1. Die Haf­tung bei Vor­satz ist unbe­schränkt.
  2. Bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit haf­tet der Anbie­ter in Höhe des typi­schen und bei Ver­trags­ab­schluss vor­her­seh­ba­ren Scha­dens.
  3. Bei fahr­läs­si­ger Ver­let­zung einer so wesent­li­chen Pflicht, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst ermög­licht, auf deren Ein­hal­tung der Kun­de regel­mä­ßig ver­traut und ver­trau­en darf und deren Ver­let­zung die Errei­chung des Ver­trags­zwecks gefähr­det (Kar­di­nal­pflicht), haf­tet der Anbie­ter in Höhe des typi­schen und bei Ver­trags­ab­schluss vor­her­seh­ba­ren Scha­dens.
  4. In allen ande­ren Fäl­len fahr­läs­si­ger Pflicht­ver­let­zun­gen ist die Haf­tung aus­ge­schlos­sen.
  5. Bei Ver­let­zung von Leben, Kör­per und Gesund­heit und bei Ansprü­chen aus dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz gel­ten die gesetz­li­chen Rege­lun­gen ohne Beschrän­kun­gen.

§ 8 Pflich­ten des Kun­den

Die ver­trags­ge­mä­ße Nut­zung des Diens­tes setzt vor­aus, dass die vom Kun­den ein­ge­setz­te Hard- und Soft­ware (Arbeits­platz­rech­ner, Rou­ter, Daten­kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln etc.) den tech­ni­schen Anfor­de­run­gen an die Nut­zung der aktu­ell ange­bo­te­nen Ver­si­on von Scom­pler ent­spre­chen und die vom Kun­den zur Nut­zung des Diens­tes berech­tig­ten Nut­zer mit der Bedie­nung des Diens­tes ver­traut sind. Die Anfor­de­run­gen sind in der Leis­tungs­be­schrei­bung auf scompler.com/anforderungen gere­gelt.

Der Kun­de darf den Dienst nur für eige­ne inter­ne Zwe­cke nut­zen. Eine Nut­zung durch oder für Drit­te, gleich ob ent­gelt­lich oder unent­gelt­lich, ist unzu­läs­sig. Drit­ter ist nicht, wer im Auf­trag des Kun­den die Leis­tun­gen unent­gelt­lich in Anspruch nimmt, wie bei­spiels­wei­se Ange­stell­te des Kun­den, freie Mit­ar­bei­ter im Rah­men des Auf­trags­ver­hält­nis­ses etc. Zur Ver­ga­be von Unter­li­zen­zen ist der Kun­de nicht berech­tigt.

Die Nut­zung des Diens­tes ist nur im Rah­men des in der Leis­tungs­be­schrei­bung vor­ge­se­he­nen Funk­ti­ons­um­fangs zuläs­sig. Der Kun­de darf kei­ne Soft­ware oder ande­re tech­ni­sche Ein­rich­tun­gen ver­wen­den, die das Funk­tio­nie­ren des Diens­tes ändern, erwei­tern oder gefähr­den. Ins­be­son­de­re darf der Kun­de nicht mit ande­ren tech­ni­schen Mit­teln als mit Hil­fe der in der Leis­tungs­be­schrei­bung genann­ten Inter­net­brow­ser auf den Dienst zugrei­fen.

Der Kun­de benö­tigt für den Zugang zum Dienst Zugangs­da­ten, wel­che ihm vom Anbie­ter über­mit­telt wer­den. Der Kun­de behan­delt Zugangs­da­ten für den Dienst streng ver­trau­lich. Er darf Zugangs­da­ten nur den­je­ni­gen eige­nen Mit­ar­bei­tern zugäng­lich machen, die den Dienst im Rah­men ihrer Dienst­auf­ga­ben gemäß den ver­ein­bar­ten Beschrän­kun­gen nut­zen dür­fen.

Hat der Kun­de den Ver­dacht, dass sei­ne Zugangs­da­ten einem Drit­ten bekannt gewor­den sind oder dass ein Drit­ter unbe­fugt den Zugang des Kun­den zu dem Dienst nutzt, so ist der Kun­de ver­pflich­tet, den Anbie­ter unver­züg­lich schrift­lich zu infor­mie­ren.

Hat der Anbie­ter kon­kre­te Anhalts­punk­te dafür, dass der Kun­de den Dienst ent­ge­gen den Bestim­mun­gen die­ses § 8 oder den sons­ti­gen ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen der Ver­trags­part­ner nutzt oder ein Drit­ter mit den Zugangs­da­ten des Kun­den unbe­fugt auf den Dienst zugreift, so ist der Anbie­ter berech­tigt, den Zugang des Kun­den zu dem Dienst bis zur Klä­rung der Ange­le­gen­heit zu sper­ren. Außer bei Gefahr im Ver­zug wird der Anbie­ter dem Kun­den vor einer sol­chen Maß­nah­me Gele­gen­heit zur Stel­lung­nah­me geben. Der Kun­de bleibt wäh­rend der Zeit der Sper­rung zur Zah­lung der ver­trags­ge­mä­ßen Ver­gü­tung ver­pflich­tet, es sei denn, er hat­te die Umstän­de, die zu der Sper­rung geführt haben, nicht zu ver­tre­ten.

§ 9 Daten und Arbeits­er­geb­nis­se des Kun­den

Der Kun­de darf den Dienst nur im Ein­klang mit den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen und den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen nut­zen. Inhal­te, die der Kun­de mit dem Dienst erstellt, spei­chert oder bereit­stellt (zusam­men „Daten des Kun­den“), dür­fen nicht gegen gel­ten­des Recht, die guten Sit­ten oder Rech­te Drit­ter ver­sto­ßen. Eine Spei­che­rung oder Ver­ar­bei­tung von Daten, die

  • dis­kri­mi­nie­ren­der, ras­sis­ti­scher, gewalt­ver­herr­li­chen­de oder men­schen-ver­ach­ten­der Art sind,
  • zu Straf­ta­ten auf­ru­fen oder die­se gut­hei­ßen,
  • Por­no­gra­phie beinhal­ten oder gegen das Jugend­schutz­recht ver­sto­ßen oder
  • Per­sön­lich­keits­rech­te Drit­ter ver­let­zen,

ist unzu­läs­sig.

  • Der Kun­de wird die Scom­pler GmbH von allen Ansprü­chen frei­stel­len, die Drit­te gegen die Scom­pler GmbH auf­grund von Daten des Kun­den gel­tend machen, und der Scom­pler GmbH alle Schä­den erset­zen, die die Scom­pler GmbH auf­grund von Daten des Kun­den ent­ste­hen, es sei denn, der Kun­de weist nach, dass er die Ansprü­che oder Schä­den nicht zu ver­tre­ten hat.
  • Der Kun­de räumt dem Anbie­ter das Recht ein, die vom Anbie­ter für den Kun­den zu spei­chern­den Daten zu ver­viel­fäl­ti­gen, soweit dies zur Erbrin­gung der ver­trag­lich geschul­de­ten Leis­tun­gen erfor­der­lich ist. Der Anbie­ter ist auch berech­tigt, die Daten in einem Aus­fall­re­chen­zen­trum vor­zu­hal­ten. Zur Besei­ti­gung von Stö­run­gen ist der Anbie­ter zu allen erfor­der­li­chen Maß­nah­men berech­tigt, auch Ände­run­gen an der Struk­tur der Daten oder dem Daten­for­mat vor­zu­neh­men.
  • Der Dienst gibt dem Kun­den die Mög­lich­keit, eige­ne Inhal­te (z. B. Tem­pla­tes) zu erstel­len („Arbeits­er­geb­nis­se des Kun­den“). Die Rech­te an Arbeits­er­geb­nis­sen des Kun­den ste­hen aus­schließ­lich dem Kun­den zu.

§ 10 Daten­ex­port bei Ver­trags­en­de

  • Der Kun­de kann sei­ne Daten jeder­zeit aus dem Dienst expor­tie­ren. Der Kun­de ist dafür ver­ant­wort­lich, einen sol­chen Export recht­zei­tig vor Ver­trags­en­de in eige­ner Ver­ant­wor­tung zu ver­an­las­sen. Der Anbie­ter ist nicht ver­pflich­tet, Daten des Kun­den dem Kun­den aktiv bereit­zu­stel­len. Falls der Kun­de dies wünscht, wird der Anbie­ter nach geson­der­ter Ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den gegen tat­säch­li­chen Kos­ten­auf­wand eine Kopie der von dem Kun­den auf dem ihm zuge­wie­se­nen Spei­cher­platz abge­leg­ten Daten her­aus­ge­ben.
  • Der Anbie­ter wird sämt­li­che Daten des Kun­den 30 Tage nach Ver­trags­en­de oder, wenn dies zwi­schen den Ver­trags­part­nern ver­ein­bart ist, nach Her­aus­ga­be der Kopie gemäß Ziff. 10.1 auto­ma­ti­siert löschen. Der Anbie­ter ist nicht ver­pflich­tet, Daten des Kun­den über die­se Frist hin­aus auf­zu­be­wah­ren.
  • Die Frist in Ziff. 10.2 gilt nicht, wenn der Kun­de inner­halb die­ser Frist mit­teilt, dass die von ihm expor­tier­ten bzw. ihm über­ge­be­nen Daten nicht les­bar oder nicht voll­stän­dig sind. Das Unter­blei­ben der Mit­tei­lung gilt als Zustim­mung zur Löschung der Daten.

§ 11 Geheim­hal­tung und Daten­schutz

  • Die Ver­trags­part­ner ver­pflich­ten sich, alle ihnen vor oder bei der Ver­trags­durch­füh­rung vom jeweils ande­ren Ver­trags­part­ner zuge­hen­den oder bekannt wer­den­den Gegen­stän­de (z.B. Soft­ware, Unter­la­gen, Infor­ma­tio­nen), die recht­lich geschützt sind oder Geschäfts- oder Betriebs­ge­heim­nis­se ent­hal­ten oder als ver­trau­lich bezeich­net sind („ver­trau­li­che Infor­ma­tio­nen“), auch über das Ver­trags­en­de hin­aus ver­trau­lich zu behan­deln, es sei denn, sie sind ohne Ver­stoß gegen die Geheim­hal­tungs­pflicht öffent­lich bekannt. Die Ver­trags­part­ner ver­wah­ren und sichern ver­trau­li­che Infor­ma­tio­nen so, dass ein Zugang durch Drit­te aus­ge­schlos­sen ist.
  • Wenn der Kun­de mit Hil­fe des Diens­tes per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­tet, ist er allein dafür ver­ant­wort­lich, dass der jeweils Betrof­fe­ne in die­se Ver­ar­bei­tung sei­ner Daten ein­ge­wil­ligt hat oder eine gesetz­li­che Erlaub­nis vor­liegt. Der Kun­de bleibt in Bezug auf sol­che per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten stets ver­ant­wort­li­che Stel­le. Der Kun­de stellt die Scom­pler GmbH von allen Ansprü­chen des Betrof­fe­nen frei und ersetzt der Scom­pler GmbH alle Schä­den, die die Scom­pler GmbH durch eine daten­schutz­rechts­wid­ri­ge Über­mitt­lung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten an die Scom­pler GmbH ent­ste­hen, es sei denn, der Kun­de weist nach, dass er den Ver­stoß nicht zu ver­tre­ten hat.
  • Auf schrift­li­ches Ver­lan­gen des Kun­den schlie­ßen die Ver­trags­part­ner eine Ver­ein­ba­rung über die Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung, soweit dies nach den jeweils anwend­ba­ren gesetz­li­chen Bestim­mun­gen erfor­der­lich ist.

§ 12 Ände­run­gen von Ver­trags­be­din­gun­gen

Die die Scom­pler GmbH ist berech­tigt, die­se Nut­zungs­be­din­gun­gen zu ändern. Sie  wird dem Kun­den die Ände­run­gen schrift­lich ankün­di­gen. Die Ände­run­gen gel­ten als ver­ein­bart, wenn der Kun­de nicht inner­halb von drei Mona­ten nach Zugang der Ankün­di­gung der Ände­rung schrift­lich wider­spricht. Der Anbie­ter wird den Kun­den in der Ankün­di­gung auf die­se Frist und auf die Rechts­fol­gen einer ent­stan­de­nen Ver­säu­mung geson­dert hin­wei­sen. Für eine Ände­rung der Ver­gü­tung gilt Ziff. 5.3.

§ 13 Schluss­be­stim­mun­gen

  • Der Anbie­ter ist berech­tigt, die Leis­tun­gen und Ver­pflich­tun­gen aus die­sem Ver­trag durch einen Sub­un­ter­neh­mer zu erfül­len.
  • Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts.
  • Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten aus und im Zusam­men­hang mit den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen der Ver­trags­part­ner ist aus­schließ­lich der Sitz von Scom­pler.
  • Soweit nach die­sen Nut­zungs­be­din­gun­gen Erklä­run­gen schrift­lich erfol­gen müs­sen, sind, soweit nichts Ande­res ver­ein­bart ist, E‑Mail und Tele­fax aus­rei­chend. Dies gilt nicht für Mah­nun­gen, Frist­set­zun­gen, Rück­tritts- oder Kün­di­gungs­er­klä­run­gen des Kun­den, die stets im Ori­gi­nal zu unter­schrie­ben oder mit einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur zu ver­se­hen sind und dem Ver­trags­part­ner in die­ser Form zuge­hen müs­sen.
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