Wie Kommunikationsteams mit Scompler Marketplace die Kontrolle über den Tool-Stack zurückgewinnen

Interview mit Entwicklerin Darya Yurevich

Was genau ist der Marketplace und warum releasen wir ihn gerade jetzt?

Darya Yurevich: Der Marketplace ist das neue Zentrum innerhalb von Scompler. Hier können Kunden alle ihre Integrationen an einem Ort entdecken, verbinden und verwalten. Man kann es sich wie einen App Store für den gesamten Kommunikations-Stack vorstellen. Statt unterschiedlicher Setup-Prozesse und versteckter Verbindungen gibt es nun eine zentrale Ansicht: Welche Integration ist bereits aktiv? Welche Social-Media-Anbindungen oder Analytics-Apps fehlen mir aktuell noch? Und wie lege ich mit wenigen Klicks los?

Der Marketplace ist das Fundament für die Entwicklung von Scompler hin zu einem Strategic Communication OS, also dem Betriebssystem für strategische Kommunikation. Wir wollen nicht einfach nur ein weiteres Tool im Stack sein, sondern die Ebene, die das gesamte Ökosystem der Unternehmenskommunikation verbindet und orchestriert. Der Marketplace macht diese Vision für unsere Kunden greifbar.

Warum ist der Marketplace dafür essenziell?

Darya: Kommunikationsteams brauchen keine „Rohdaten“, sondern einsatzbereite Lösungen. Während wir früher viele Integrationen individuell konfiguriert haben, bietet der Marketplace nun eine klare Governance für alles: egal ob Social Media Plattformen oder Partner-Tools wie Presspage und Staffbase. Wir haben die Komplexität im Hintergrund reduziert, um vorne maximale Sichtbarkeit und Geschwindigkeit zu schaffen. Es geht darum, unseren Kunden die volle Kontrolle über ihren Tech-Stack zu geben – unkompliziert und per Self-Service.

Scompler Marketplace Tool Stack

Wie verändert sich mit dem Marketplace die tägliche Arbeit und der Tool Stack für Scompler-Nutzer?


01

Discovery

Kunden sehen endlich auf einen Blick, womit sie Scompler verbinden können – übersichtlich sortiert nach Kategorien.


02

Management

Admins erhalten eine zentrale Ansicht aller aktiven Integrationen - statt sich zu fragen, was alles verknüpft ist.


03

Governance

User können neue Integrationen direkt im Marketplace anfragen. Der Admin genehmigt oder lehnt ab – ein sauberer, integrierter Workflow.


04

Self-Serve-Trials

Wer ein neues Add-on testen möchte, muss nicht mehr auf einen Termin mit dem Customer Success warten. Ein Klick genügt und der Testlauf für die App startet sofort.

„Es kommt auf die Perspektive an: Für Kommunikatoren schafft der Marketplace neue Sichtbarkeit und ermöglicht es, den gesamten Workflow direkt in Scompler zu steuern. Für Admins bringt er Kontrolle und Governance durch strukturierte Freigabeprozesse bei gleichzeitig geringerem Aufwand. Und für Partner bietet er Struktur und Reichweite – eine klare technische Basis, um ihre Lösungen direkt in das Scompler-Ökosystem zu bringen.“

Darya Yurevich, Product Managerin

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Du hast erwähnt, dass Scompler Marketplace mehr ist als nur das Hinzufügen von Integrationen. Was ist die größere Idee dahinter?

Darya: Uns geht es um Standardisierung und Kontrolle. Jede Integration folgt dem gleichen Modell, dem gleichen Installationsfluss und den gleichen Governance-Regeln. Das reduziert den Aufwand und schafft Vertrauen. Strategisch gesehen definieren wir Scompler neu: Ein Betriebssystem zeichnet sich nicht durch die längste Feature-Liste aus, sondern dadurch, wie gut es alles andere verbindet. Der Marketplace verwandelt Scompler von einem Stand-Alone-Tool in die Plattform, die alles zusammenhält.

Gab es in der Entwicklung des Marketplace einen Moment, in dem dir klar wurde: Das hier ist noch besser, als wir anfangs dachten?

Darya: Ja, als wir begannen, unsere eigenen nativen Module – wie das Community Management und die Reports – als Marketplace-Apps zu behandeln. Ursprünglich dachten wir nur an externe Partner und Apps. Aber als wir das Modell auf unsere eigenen Funktionen anwandten, merkten wir: Wir bauen nicht nur einen Hub für Integrationen, wir überdenken fundamental, wie Funktionen innerhalb von Scompler entdeckt und verwaltet werden. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Architektur unserer Plattform und das ganzheitliche Nutzererlebnis.

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Wenn der Marketplace so ankommt, wie du es dir erhoffst: Was wird sich bei Scompler in den kommenden Monaten und Jahren verändern?

Darya: Kunden werden Scompler nicht mehr als das die Planungsplattform oder das integrierte Social-Media-Tool wahrnehmen. Sie werden es als den Ort sehen, an dem alles zusammenläuft. Sie öffnen Scompler und sind bereits mit ihrem CMS, ihrer Mediendatenbank, ihrer Analyse-Suite und ihrer Mitarbeiter-App verbunden. Partner werden Integrationen pflegen, die Kundenbedürfnisse bedienen, die wir allein nie hätten adressieren können.

Genau das ist das Strategic Communications OS: Keine längere Feature-Liste, sondern eine intelligentere, vernetzte Plattform, die Kommunikationsteams dabei hilft, strategischer zu arbeiten. Der Marketplace ist der erste echte Schritt in diese Zukunft.

Autorin

Alina Lackerbauer, Content Marketing Managerin und Expertin für Content-Strategie.

Alina Lackerbauer

Alina Lackerbauer gestaltet als Senior Content Marketing Managerin bei Scompler die Content-Strategie des Unternehmens. Scompler ist eine branchenweit verbreitete Softwarelösung für strategisches Kommunikationsmanagement.