Das SCOM Frame­work: 12 Insi­der-Tipps plus Check­lis­ten für Stra­te­gi­sches Con­tent Mar­ke­ting

Seit nun­mehr fünf Jah­ren arbei­ten wir fast aus­schließ­lich an der Fra­ge, wie man Con­tent Mar­ke­ting best­mög­lich im Unter­neh­men ver­an­kern kann. Nicht nur als eine wei­te­re iso­lier­te Mar­ke­ting-Tech­nik neben SEO, Social Media, E‑Mailings, Pres­se­ar­beit, Cor­po­ra­te Publi­shing usw., son­dern als Manage­ment-Dis­zi­plin mit dem Ziel, “Con­tent” als ech­tes Asset zu ver­ste­hen und dis­zi­plin­über­grei­fend zu steu­ern. Der Weg ist nicht leicht, aber der Effekt ist enorm: So machen sich Unter­neh­men fit für die Zukunft. 

Hin­ter uns lie­gen rund 100 Stra­te­gie-Man­da­te sowie das Trai­ning von ins­ge­samt rund 500 Mar­ke­ting-Spe­zia­lis­ten aus Unter­neh­men im Rah­men von mehr­tä­gi­gen Semi­na­ren, zum Bei­spiel bei 121Watt oder der Schwei­zer Jour­na­lis­ten­schu­le. Sie alle haben uns einen tie­fen und viel­fäl­ti­gen Ein­blick in die Struk­tu­ren und die Arbeits­wei­sen von Unter­neh­men gege­ben. Die hier vor­ge­stell­ten zwölf Insi­der-Tipps sind das Extrakt aus den Erfah­run­gen hier­aus. Sie dürf­ten für alle sehr wert­voll sein, die ihr Con­tent Mar­ke­ting auf eine neu­es, stra­te­gi­sche Basis stel­len wol­len. Dabei macht jeder ein­zel­ne umge­setz­te Punkt das Con­tent Mar­ke­ting bes­ser, also “bes­ser” im Sin­ne von “koor­di­niert”, “geziel­ter”, “wie­der­hol­ba­rer”, “effi­zi­en­ter” oder “pro­fi­lier­ter”.

Hin­weis: Zur prak­ti­schen Unter­stüt­zung habe ich diver­se Prä­sen­ta­tio­nen und Check­lis­ten ver­linkt, die alle als Down­load der offe­nen Datei­en zur Ver­fü­gung ste­hen.

12 Erfolgs-Fak­to­ren für Stra­te­gi­sches Con­tent Mar­ke­ting:

  1. Wert­bei­trag: Ver­ste­he, was Con­tent ganz kon­kret zum Erfolg Dei­ner Orga­ni­sa­ti­on bei­tra­gen kann!
  2. Füh­rung: Defi­nie­re Zie­le so, dass sie eine kon­kre­te Ori­en­tie­rung bei Ent­schei­dun­gen geben!
  3. Bedürf­nis­se: Kon­zen­triert Euch nur auf die für Euch rele­van­ten Bedürf­nis­se!
  4. The­men­plan: Ent­wi­ckelt eine kla­re, strin­gen­te Struk­tur für Euren Con­tent!
  5. Sto­ry­boar­ding: Ent­wi­ckelt aus jedem The­ma kon­kre­te Sto­ries, wel­che die Lebens­wirk­lich­keit Eurer Per­so­nas wider­spie­geln!
  6. Sub­stanz: Wer­det Euch klar dar­über, wie wich­tig “Sub­stanz” für Euren Con­tent ist.
  7. For­ma­te: Erzäh­le Dei­ne Geschich­ten über mög­lichst Varia­tio­nen und Adap­tio­nen!
  8. Redak­ti­ons­plan: Pla­ne den Con­tent in einem Redak­ti­ons­plan und lege eine zen­tra­le Con­tent Daten­bank an
  9. Koor­di­na­ti­on: Ver­bes­se­re die Koor­di­na­ti­on mit ande­ren Dis­zi­pli­nen
  10. Dis­tri­bu­ti­on: Ver­ste­he, dass es einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen “Reich­wei­te” und Sub­stanz, For­ma­ten und Insze­nie­rung gibt.
  11. Steue­rung: Stel­le Trans­pa­renz her, was du genau und wie tust, und steue­re die Con­tent Pro­duk­ti­on
  12. Con­tent Mar­ke: Sor­ge dafür, dass die Men­schen eine kon­kre­te Vor­stel­lung davon haben, was für einen Nut­zen sie aus Eurem Con­tent zie­hen kön­nen, wenn sie ihn sehen.

Ver­ste­he, was Con­tent ganz kon­kret zum Erfolg Dei­ner Orga­ni­sa­ti­on bei­tra­gen kann!

Was ich in allen Pro­jek­ten als am wich­tigs­ten erlebt habe ist, dass man Geschäfts­mo­dell sei­ner Unter­neh­mung ver­steht. Das klingt banal, aber es ist immer einer Über­le­gung wert. Du brauchst das um zu bestim­men, wel­chen Bei­trag „Con­tent“ zum Erfolg Dei­nes Unter­neh­mens leis­ten kann. Das ist das “Why” dei­nes Con­tent Mar­ke­tings, und es bil­det die Grund­la­ge für unse­re “Core Sto­ry”.

Das kön­nen einer­seits “Leads” sein, die qua­si mit dem “Köder Con­tent” gefan­gen wer­den. Das ist rela­tiv ein­fach – sowohl vom Den­ken als auch in der Umset­zung. Und es ist recht ober­fläch­lich. Ungleich wich­ti­ger und wirk­sa­mer wird es aber sein zu ver­ste­hen, war­um die Kun­den gera­de von Euch kau­fen oder war­um sie gera­de Euch glau­ben soll­ten – und nicht dem Wett­be­werb: Weil Ihr die kom­pe­ten­tes­ten seid? Oder die ser­vice­stärks­ten? Weil sie Euch mehr ver­trau­en als ande­ren? Oder weil Ihr ein­fach die sym­pa­thischs­ten seid? Selbst wenn Ihr den Lead habt, müsst Ihr trotz­dem noch das spe­zi­fi­sche Bedürf­nis des Kun­den erfül­len, damit er kauft.

Es gibt vie­le Grün­de, die den Ziel­grup­pen aus­ge­spro­chen wich­tig, viel­leicht sogar essen­zi­ell wich­tig sein kön­nen, und zu dem “Con­tent” einen ganz wesent­li­chen Bei­trag leis­ten kann. Nur wenn die Kun­den “den Bil­ligs­ten” wol­len, dann habt Ihr es mit Con­tent schwer. Dann könnt Ihr ihn immer noch für “Auf­mer­kam­keit” ein­set­zen, aber die wah­ren Stär­ken von Con­tent gehen dann ver­lo­ren. Und es besteht immer noch die Gefahr, dass die Kun­den dann den Con­tent neh­men, aber dann doch beim bil­li­ge­ren Wett­be­wer­ber kau­fen. Im Netz ist ja alles trans­pa­rent.

Defi­nie­re Zie­le so, dass sie einen kon­kre­ten Hand­lungs­auf­trag bedeu­ten!

Bei der Defi­ni­ti­on von Zie­len haben sich zwei Din­ge her­aus­kris­tal­li­siert: Ers­tens emp­feh­le ich, Zie­le in kom­mer­zi­el­le, stra­te­gi­sche und tak­ti­sche Zie­le ein­ord­nen. Das bringt ein­fach mehr Struk­tur in die Zie­le und man tut sich dann auch bei den KPIs viel leich­ter.

Die unter­schied­li­chen Zie­le sehen wie folgt aus:

  • Kom­mer­zi­el­le Zie­le sind die Zie­le, die direkt in betriebs­wirt­schaft­li­che Zah­len über­setz­bar sind, sprich: “Geld”. Das sind ins­be­son­de­re Neu­kun­den, Kun­den­bin­dung sowie Up- oder Cross-Sell. Das Pro­blem ist hier nur, dass der direk­te Zusam­men­hang zwi­schen Con­tent und Erfolg meis­tens schwer nach­weis­bar ist. Zu die­sen Zie­len gehö­ren aber auch “Leads”, und zwar sowohl die Men­ge als auch die Qua­li­tät der Leads. Denn die kom­men oft direkt über die Con­tent-Maß­nah­me und las­sen sich auch wei­ter ver­fol­gen. Mit Leads zu arbei­ten erfor­dert aber, dass es im Unter­neh­men irgend­ein “Lead-Manage­ment” gibt, also dass die Über­ga­be an den Ver­trieb funk­tio­niert und die die­se Leads dann auch wei­ter bear­bei­ten.
  • Stra­te­gi­sche Zie­le sind die Zie­le, die wir oben beim Wert­bei­trag von Con­tent bespro­chen haben, also z.B. Kom­pe­tenz­füh­rer­schaft oder Ser­vice­füh­rer­schaft. Ich hal­te es für unbe­dingt not­wen­dig, die­se Fel­der zu bear­bei­ten, denn sie haben einen gro­ßen Ein­fluss dar­auf, ob der Ver­trieb erfolg­reich. Es ist so, als ob wir mit die­sem Con­tent den Boden dün­gen, den der Ver­trieb dann bestellt und dann ern­tet. Die las­sen sich oft nur durch Markt­for­schung mes­sen.
  • Tak­ti­sche Zie­le sind alles, was Dir bei der Errei­chung der ers­ten bei­den Zie­le hel­fen kann, wie z.B. Auf­merk­sam­keit, Traf­fic, Enga­ge­ment usw. Sie sind aber immer nur Mit­tel zum Zweck. Sie sind am ein­fachs­ten mess­bar, aber sind eben auch am wei­tes­ten von der eigent­li­chen Wert­schöp­fung weg.
  • Ope­ra­ti­ve Zie­le betref­fen dass, was du in der täg­li­chen Arbeit tust. Also zum Bei­spiel die Men­ge an Con­tent, die Du pro Kanal pro­du­zierst, das Ver­hält­nis zwi­schen Con­tent For­ma­ten, Qua­li­täts­vor­ga­ben usw. usw. Sie sind enorm wich­tig, denn sie bedin­gen alles, was nach­her kommt. Wenn Du Dei­ne Con­tent Ope­ra­ti­ons nicht im Griff hast, ist der Erfolg zur Zufall.
  • Indi­vi­du­el­le Zie­le sind die Zie­le und per­sön­li­chen Bedürf­nis­se Dei­ner Stake­hol­der. Idea­ler­wei­se kor­re­spon­die­ren die mit den Zie­len von oben, Du tust aber gut dar­an, dar­auf zu ach­ten, die die­se Stake­hol­der die­se Zie­le wahr­neh­men – und wie du sie for­mu­lierst. Denn du brauchst die Stake­hol­der und sie soll­ten wis­sen, dass Con­tent Mar­ke­ting sie auch ganz per­sön­lich unter­stützt.

Und zwei­tens soll­test Du Dir den Unter­schied zwi­schen “Zie­len” und “Wün­schen” klar machen. Wenn Du Zie­le defi­nierst emp­feh­le ich dir, dass du die nicht leicht­fer­tig setzt. Du sollst nicht defi­nie­ren, was Du ger­ne hät­test, son­dern für was Du Dich unein­ge­schränkt com­mit­test, so als ob Dein Job an der Erfül­lung hin­ge. Und dazu soll­test Du her­aus­fin­den, wer dich bei der Errei­chung die­ser Zie­le intern unter­stützt, weil er (oder sie) zum Bei­spiel die glei­chen Zie­le hat. Je mehr Leu­te du in dei­nem Team hast, des­to mehr kannst Du Dir zutrau­en.

03. Ver­ste­he die für Euch rele­van­ten Bedürf­nis­se der Ziel­grup­pen!

Hier liegt qua­si des Pudels Kern oder der Hase im Pfef­fer begra­ben. Oder wie auch immer. Die Bedürf­nis­se der Ziel­grup­pen zu ken­nen – und auch danach zu han­deln – ist der eigent­lich Per­spek­tiv­wech­sel im Mar­ke­ting. Ich beob­ach­te aller­dings häu­fig, dass die­se Per­so­nas viel zu sche­ma­tisch erstellt. Wo die Per­so­na wohnt oder was ihre Hob­bies sind ist eben mit­nich­ten immer inter­es­sant. Umso mehr ist es wich­tig, nicht nur die funk­tio­na­len son­dern auch die emo­tio­na­len Bedürf­nis­se zu defi­nie­ren. Auf jeden Fall soll­ten alle Beschrei­bun­gen der Per­so­na “actionable” sein, also direkt in die Insze­nie­rung von Con­tent umge­setzt wer­den kön­nen. Was ich aber auch als essen­zi­ell erfah­ren habe ist, dass Du und Dein Unter­neh­men auch die Exper­ti­se für die­se The­men habt. Ansons­ten kann der Con­tent nicht gut wer­den, oder er wird sehr teu­er, weil Ihr Euch die Exper­ti­se dazu kau­fen müsst. Was wei­ter­hin enorm hilf­reich ist, ist die emo­tio­na­len Bedürf­nis­se zum Bespiel über die Metho­dik “Think Lim­bic” zu ent­wi­ckeln. Wir sind Lizenz­part­ner der Grup­pe Nym­phen­burg, wel­che die Rech­te an der Metho­dik hat, aber man kann sich auch selbst über die Bücher von Pro­fes­sor Hans-Georg Häu­sel ein­ar­bei­ten. Ich emp­feh­le vor allem das Buch “Think Lim­bic” zum Ein­stieg. Aus die­sen Erkennt­nis­sen kann man dann “Per­so­nas” ent­wi­ckeln. Auch sie sind im Grun­de “Ziel­grup­pen”, nur dass man die Clus­te­rung nicht auf Basis von sozio­de­mo­gra­phi­schen Daten vor­nimmt, wie bei Ziel­grup­pen üblich, son­dern über Bedürf­nis­se. Eine Per­so­na ist somit einer per­so­ni­fi­zier­te Bedürf­nis­grup­pe. Bei mei­nen Coa­chings ach­te ich beson­ders dar­auf, dass die Per­so­nas prä­sent wird, dass man fast schon Empa­thie zu ihr ent­wi­ckelt. Denn eine Per­so­na ist kei­ne “tote Tech­nik”, son­dern soll ermög­li­chen, dass man sich wirk­lich auf die Bedürf­nis­se sei­ner Ziel­grup­pen ein­setzt.
Hier kannst Du die “Check­lis­te SCOM Per­so­nas” ver­wen­den. Zudem hilft die Prä­sen­ta­ti­on “Guter Con­tent – es geht immer um Bedürf­nis­se” sicher wei­ter.

04. Füh­re einen The­men­plan als zen­tra­les Steue­rungs­in­stru­ment ein!

Und jetzt woll­te ich sagen: Jetzt kommt das Wich­tigs­te. Wobei genau genom­men alles hier sehr wich­tig ist. Trotz­dem ist der The­men­plan zen­tral. Denn er gibt wirk­lich die Struk­tur für das gesam­te Con­tent Mar­ke­ting vor. Auf­grund des The­men­plans kann man die Fra­ge beant­wor­ten, wel­ches The­ma denn nun “gut” ist und wel­ches nicht. Kei­nen The­men­plan zu haben ist aus mei­ner Sicht einer der größ­ten Feh­ler, die Unter­neh­men machen kön­nen. Und ich spre­che jetzt nicht von einem Redak­ti­ons­plan, das ist noch etwas ande­res. Beim The­men­plan gehen wir von einem zen­tra­len Nar­ra­tiv aus, dem “WHY?”, wie es Simon Sinek nennt. Auf die­ses WHY kom­men wir spä­ter noch ein­mal zurück. Bei der Bahn ist das “Die­se Zeit gehört Dir”, bei Red Bull “Höchst­leis­tung”, bei Apple “Think dif­fe­rent” usw.  Aus die­sem Zen­tra­len Nar­ra­tiv lei­ten wir dann The­men­be­rei­che ab und aus die­sen dann The­men. Hier­für emp­feh­le ich wirk­lich Scom­pler, wo wir ein tol­les Tool für das The­men­ma­nage­ment ein­ge­baut haben – das ist bereits in der kos­ten­lo­sen ONE-Ver­si­on ent­hal­ten. Ansons­ten möch­te ich hier an die Prä­sen­ta­tio­nen und Check­lis­ten unten ver­wei­sen. Sie beschrei­ben das Vor­ge­hen sehr anschau­lich.
Als Hil­fe kannst kannst du die SCOM-The­men­struk­tur ver­wen­den. Wei­ter­hin emp­feh­le ich die Check­lis­te SCOM The­men­s­core. Die “Check­lis­te Core Sto­ry” hilft dir, ein zen­tra­les Nar­ra­tiv für Dei­nen Con­tent zu fin­den.

05. Das Sto­ry­boar­ding: Ent­wick­le aus jedem The­ma kon­kre­te Sto­ries!

Über­set­ze die abs­trak­ten The­men in kon­kre­te „Sto­ries“, die Bezug neh­men auf die aktu­el­le Lebens­wirk­lich­keit der rele­van­ten Per­so­nas in ihrer ganz kon­kre­ten Lebens­si­tua­ti­on. Wir nen­nen das “Sto­ry­boar­ding”. Und hier pas­siert sozu­sa­gen die Magie: Hier ver­bin­den wir unse­re Zie­le mit den rich­ti­gen Con­tent-Arten, den pas­sen­den Kanä­len und den rich­ti­gen Call-to-action. Schritt 1: Das Brain­stor­ming Im ers­ten Schritt füh­re ein Brain­stor­ming durch, für wel­che Per­so­na das The­ma rele­vant sein könn­te und lege fest, wel­che kon­kre­te Bezie­hung die­se Per­so­na zu dem The­ma hat. Im B2B-Bereich ist das oft sehr gut nach­voll­zieh­bar, wenn wir uns die Buy­ing-Group anschau­en. Ange­nom­men, wir sind ein Medi­zin-Tech­nik-Her­stel­ler und wol­len unse­re Pro­duk­te an ein Kran­ken­haus ver­kau­fen, sagen wir ein Lapa­ro­sko­pie-Gerät, mit dem man über Son­den im Bauch ope­rie­ren kann, ohne den Bauch auf­schnei­den zu müs­sen. Hier wer­den drei ver­schie­de­ne Leu­te über den Ein­kauf ent­schei­den: Der Arzt, der Kli­nik-Mana­ger und der Ein­kauf. Alle drei haben jetzt eine ande­re Bezie­hung zu die­sem The­ma: Der Arzt wird wis­sen wol­len, wie das Gerät sei­ne Arbeit leich­ter und das Ergeb­nis bes­ser macht. Der Kli­nik-Mana­ger will wis­sen, ob er damit bestehen­de OPs schnel­ler und und risi­ko­lo­ser machen oder neue Geschäfts­chan­cen erar­bei­ten kann. Und den Ein­kauf inter­es­sie­ren die Kon­di­tio­nen. Schritt 2: Die Erstel­lung und Prü­fung der Sto­ries Ent­wick­le dann die ein­zel­nen Sto­ries für jede Per­so­na und jede Fun­nel Pha­se. Ein TOFU-Con­tent für den Kli­nik-Mana­ger könn­te z.B. hei­ßen: “Volks­krank­heit Adi­po­si­tas: Neue Geschäfts­chan­cen für Kran­ken­häu­ser  durch Lapa­ro­sko­pie”. Und die Geschich­te geht so, dass es immer mehr adi­pö­se Men­schen gibt, für die irgend­wann auch z.B. eine Magen­ver­klei­ne­rung rele­vant wird, wie sie auch Sig­mar Gabri­el durch­ge­führt hat. Aller­dings ist so eine Magen­ver­klei­ne­rung mit her­kömm­li­chen OP-Metho­den wegen des vie­len Fetts sehr risi­ko­reich.
Auch hier­für hilft dir die Prä­sen­ta­ti­on zur SCOM-The­men­struk­tur.

06. Ent­wick­le die Sub­stanz für den Con­tent zen­tral und defi­nie­re die Insze­nie­rung

Recher­chie­re und samm­le zen­tral alle Daten, Fak­ten, Zita­te, Ele­men­te zur Sto­ry bzw. dem The­ma und lege fest, wie auf­wän­dig die Insze­nie­rung eben die­ser Sub­stanz sein soll.
Sehr hilf­reich dürf­te hier die “SCOM Check­lis­te Nut­zen und Sub­stanz” sein. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis schaue Dir auch die Prä­sen­ta­ti­on “Sub­stanz, Insze­nie­rung und Dis­tri­bu­ti­on” an.

07. Erzäh­le Dei­ne Geschich­ten über mög­lichst vie­le Con­tent For­ma­te!

Defi­nie­re für jede Sto­ry eine mög­lichst gro­ße Anzahl ver­schie­de­ner Con­tent-For­ma­te wel­che die Sub­stanz in unter­schied­li­chen Varia­tio­nen und Adap­tio­nen insze­nie­ren.
Als Arbeits­ma­te­ria­li­en emp­feh­le ich die “Prä­sen­ta­ti­on SCOM Fun­nel”, die “Check­lis­te SCOM Fun­nel” und die “Check­lis­te SCOM Insze­nie­rung”.

08. Pla­ne den Con­tent in einem Redak­ti­ons­plan und einem zen­tra­len Con­tent Daten­bank

Lege für jeden Con­tent alle wich­ti­gen Pro­duk­ti­ons­da­ten fest und über­tra­ge ihn in den Redak­ti­ons­plan sowie eine zen­tra­le Con­tent-Daten­bank, um ihn spä­ter wie­der­zu­fin­den.
Hier gibt es kaum eine Alter­na­ti­ve zu Scom­pler, die Platt­form bie­tet die­se Daten­bank bereits in der kos­ten­lo­sen Ver­si­on.
 

09. Mache alle inter­nen Silos durch­läs­sig

Mache den Redak­ti­ons­plan für alle Teams im Unter­neh­men ver­füg­bar und koor­di­nie­re die gesam­te The­men- und Redak­ti­ons­pla­nung mit mög­lichst allen.
Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen schau­en Sie auch in die Prä­sen­ta­ti­on “Die Con­tent Silos”. Zur bes­se­ren Ein­schät­zung der Situa­ti­on in Ihrem Unter­neh­men hilft Ihnen die Prä­sen­ta­ti­on “Die Con­tent Matu­ri­ty Matrix” sowie unser Test für die Ermitt­lung des Con­tent Rei­fe­gra­des.

10. Nut­ze alle Mög­lich­kei­ten der Dis­tri­bu­ti­on

Dis­tri­bu­ie­re die­sen Con­tent über alle zu die­sen Con­tent For­ma­ten pas­sen­den Kanä­le über alle inter­nen Silos hin­weg.
Als Arbeits­mit­tel haben wir hier für dich die “Check­lis­te SCOM Kanä­le”.

11. Wis­se was du tust und was es bringt

Soweit tech­nisch mög­lich, erfas­se die Per­for­mance jedes Bei­trags über KPIs, wer­te sie über die The­men, Zie­le und Per­so­nas aus und pas­se den The­men­plan ent­spre­chend an
Bei der Aus­wahl der KPIs könn­te dir die “SCOM Check­lis­te KPIs” hel­fen.

12. Ent­wick­le eine star­ke Con­tent Mar­ke

Baue die stra­te­gi­sche Con­tent-Pla­nung so aus, dass Du eine klar defi­nier­te Con­tent-Mar­ke ent­wi­ckelst und die Men­schen immer wis­sen, was sie von dir erwar­ten dür­fen
Zur wei­te­ren Bear­bei­tung hilft dir die Prä­sen­ta­ti­on “Die SCOM Con­tent Mar­ke”.

Zusatz-Emp­feh­lung: Nutz Scom­pler!

Baue die stra­te­gi­sche Con­tent-Pla­nung so aus, dass Du eine klar defi­nier­te Con­tent-Mar­ke ent­wi­ckelst und die Men­schen immer wis­sen, was sie von dir erwar­ten dür­fen
Von Scom­pler steht eine kos­ten­lo­se Ver­si­on zur Ver­fü­gung, die mit der man bereits eine Men­ge der hier vor­ge­stell­ten Schrit­te umset­zen kann. Zur Regis­trie­rung geht es hier.

Und noch ein paar Wor­te zum Abschluss

Im Stra­te­gi­schen Con­tent Mar­ke­ting ist mit Sicher­heit nicht alles neu. Vie­les machen Unter­neh­men schon immer so, und vor allem auch rich­tig. Es wur­de schon immer „Con­tent“ pro­du­ziert. Es muss­te Con­tent schon immer feh­ler­frei pro­du­ziert wer­den. Es galt schon immer, dass „hoch­wer­ti­ger“ Con­tent bes­ser ist  als min­der­wer­ti­ger. Trotz­dem ist das alles kein “alter Wein in neu­en Schläu­chen”. Denn um heu­te wirk­lich erfolg­reich zu sein, muss man eini­ge Din­ge anders machen, und ande­re Din­ge, die viel­leicht schon bekannt sind, auch wie­der­ent­de­cken. Und man muss sie auch kon­se­quent anwen­den.

Wei­te­re Check­lis­ten

Anbei noch ein paar wei­te­re Check­lis­ten, die es sich viel­leicht lohnt anzu­schau­en:

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Mirko Lange

Mirko Lange

Hype-freier Kommunikationsmensch zwischen Leidenschaft und Profession mit domestiziertem Hang zum Disruptiven. Beruflich nenne ich mich heute vor allem"Content Strategist". Ansonsten: Berater, Helfer, Referent, Dozent, Blogger sowie Tief- und Querdenker mit Freude am Debattieren.

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