Vortrag von Mirko Lange auf dem Kommunikationskongress in Berlin

Wie kaputt ist unser Mediensystem? Nachklapp zum erfundenen Winnetou-Shitstorm

Von Mirko Lange, 26. September 2022

Am 22. September 2022 hat Scompler-Gründer Mirko Lange auf dem Kommunikationskongress 2022 in Berlin die Erkenntnisse aus den Analysen zum angeblichen Shitstorm zur „Causa Winnetou“ vorgestellt.  Das Thema ist allerdings viel größer als „Winnetou“. Es geht um systematische Desinformation und Verzerrung; aus politischem Interesse, als Geschäftsmodell und aufgrund von Überforderung. Und damit geht es im Grunde um die Grundlagen unserer Demokratie. 

In letzten zwei Monaten gab es ein zunächst recht banal klingendes Thema, über das ganz Deutschland heftig diskutiert hat: Winnetou. Teilweise übertraf die Medienresonanz sogar die zu Corona oder die Gaskrise. Mirko Lange von Scompler hat den Vorgang mit dem neuen „Data Command Center“ von Scompler intensiv untersucht, Marktforschung betrieben alle Daten analysiert und festgestellt: Die ganze Aufregung beruhte auf der Verzerrung und der Desinformation der BILD. Seine Blogpost dazu fand dann auch wieder breite Aufmerksamkeit. Tiefer gehende Analysen zeigen nun: Man muss Winnetou viel weiter sehen, nämlich im Kontext von Gendern, Wokeness und Cancel Culture. Mirko Lange meint: Das Thema hat signifikante Auswirkungen auf Gesellschaft, Demokratie und Unternehmen.

Und hier die Präsentationsfolien zum Durchklicken.

Und weil es so schön ist, hier auch noch mal der komplette Beitrag zu Winnetou in der heute-show. Dieser Beitrag der heute-show wurde komplett auf Basis unseres Blogposts Der erfundene Shitstorm: Chronologie eines Medienversagens erstellt.

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Der Autor
Mirko Lange (Gründer Scompler)

Mirko Lange ist seit 27 Jahren Kommunikations-Berater und seit 2001 Dozent an mehreren Hochschulen. Er hatte ab 1999 eine der ersten Beratungsunternehmen für Online-PR in Deutschland und hatte sich ab dem Jahr 2008 einen Namen als erster Spezialist für Unternehmenskommunikation im Social Web gemacht. Hier hat er in den Jahren 2010 ff. unter anderem die Deutsche Bahn („Facebook-Ticket“) und Nestlé („Kitkat“) in der Krisenkommunikation beraten, über welche die ersten „Shitstorms“ in Deutschland hinwegzogen. In der Folge hat zum Beispiel die Deutsche Bahn ihre komplette Kommunikation auf das Social Web ausgerichtet, diesen Prozess hat Lange begleitet. Aus diesem Projekt entstand die Kommunikationsmanagement-Software Scompler. Scompler hat inzwischen mehr als 300 Kunden, unter ihnen 6 DAX-Unternehmen.

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